Nach der Schlachtung wird das Fleisch sofort gekühlt, um die Temperatur so schnell wie möglich unter 7 °C zu senken. Laut Gesetz darf Fleisch erst weiterverarbeitet werden, wenn diese Temperatur erreicht ist. Während dieses Kühlprozesses trocknet das Fleisch jedoch aus – und verliert dabei an Gewicht.
Ton Winters
Mit Undine® können Sie Schlachtkörper nach der Reinigung gezielt befeuchten. Auf diese Weise lassen sich Austrocknungsverluste verhindern und das Fleisch schneller herunterkühlen.
Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Die Amortisationszeit eines Undine®-Systems beträgt im Durchschnitt nur vier Monate.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Undine®-Technologie Ihnen hilft, Austrocknungsverluste zu reduzieren und den Kühlprozess zu beschleunigen.
Die Undine®-Technologie
In der Undine®-Mischkammer werden Wasser und Luft unter hohem Druck vermischt. Dadurch entsteht nicht nur eine überlegene Reinigungsmethode mit extrem geringem Wasserverbrauch – die mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen sorgen auch für optimale Befeuchtungsergebnisse.
Während des gesamten Kühlprozesses nach der Schlachtung wird kontinuierlich ein feiner Nebel aus winzigen Wassertröpfchen versprüht. So lässt sich die Austrocknung des Produkts effektiv verhindern.
Zusätzlich wird das Fleisch schneller auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt.
Austrocknungsverluste mit Undine® verhindern
In einem Schweineschlachtbetrieb, in dem wir die Undine®-Technologie implementiert haben, lag der durchschnittliche Austrocknungsverlust während des Kühlprozesses nach der Schlachtung bei 0,54 %.
Mit Undine® konnten wir diesen Verlust in eine Gewichtszunahme von 0,1 % umwandeln – das entspricht einer Netto-Gewichtsverbesserung von 0,64 %.
Zusätzlich konnten durch den Einsatz von Undine® weitere 0,23 % Austrocknungsverluste während der Langzeitlagerung vermieden werden.
Das ergibt eine Gesamtreduktion der Austrocknungsverluste von 0,87 %.
Enorme Einsparungen
Das ist natürlich das Gesetz der großen Zahlen:
Dieser Schlachtbetrieb verarbeitet täglich 1,5 Millionen Kilogramm Fleisch bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 1,50 € pro Kilogramm.
Eine Reduzierung der Austrocknungsverluste um 0,87 % entspricht einer täglichen Einsparung von nahezu 20.000 €.
Keine Verstopfungen
Einige Unternehmen setzen bereits konventionelle Systeme ein, um Austrocknungsverluste zu verhindern. Das Hauptproblem dabei: Diese Systeme verstopfen mit der Zeit durch Kalk im Wasser.
Die Folge: Aus den Sprühdüsen kommt nach und nach weniger Wasser, und der Austrocknungsverlust steigt schleichend an. So kann ein anfangs gemessener Verlust von 0,28 % bereits nach 14 Tagen auf 0,8 % steigen – das entspricht einem Anstieg von 186 %. Mit Undine® passiert das nicht: Keine Verkalkung, kein Leistungsabfall – konstante Ergebnisse.
Geringere Personalkosten
Der technische Dienst musste alle 14 Tage die Düsen reinigen, um die Austrocknungsverluste wieder auf 0,28 % zu senken. Sechs bis acht Mitarbeiter verbrachten dafür einen ganzen Samstag mit dieser mühsamen und unangenehmen Arbeit. Mit der Undine®-Technologie gehört das der Vergangenheit an: Es entsteht keinerlei Kalkablagerung, sodass keine Reinigung mehr notwendig ist. Wie Sie sich vorstellen können, bedeutet das eine erhebliche Einsparung bei den Personalkosten – und eine deutliche Entlastung des Teams.
Schnellere Abkühlung der Produkte
Mit Undine® kann das Fleisch deutlich schneller heruntergekühlt werden.
Durch die winzigen Wassertröpfchen wird die Wärme effizienter aus dem Schlachtkörper abgeleitet. In einer Fallstudie konnte so eine Zeitersparnis von über 2 Stunden beim Abkühlprozess erzielt werden.
Das bedeutet: schnellere Verarbeitung, höhere Effizienz und weniger Energieverbrauch.
Beratung
Möchten auch Sie Austrocknungsverluste vermeiden?
Dann zögern Sie nicht und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Sie können uns auch direkt anrufen unter +31 (0) 527 745 932.
Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir die optimale Lösung für Ihren Betrieb. Anschließend erhalten Sie ein maßgeschneidertes Angebot – inklusive ROI-Berechnung, Amortisationszeit und Kostenvoranschlag.